kaffee.gold

UNTERNEHMERTUM · KAFFEEHANDEL · MULTICHANNEL eCOMMERCE

kaffee.gold

Regionale Röstereien für einen gemeinsamen digitalen Markt gewinnen.

Gründung, Aufbau und Betrieb eines eigenen B2C-Onlinemarktplatzes für Kaffee mittelständischer Röstereien aus ganz Deutschland. Gewinnung von über 30 aktiven Partnern und Aufbau eines Sortiments mit mehr als 100 Kaffeeröstungen. Die unternehmerische Verantwortung umfasste Partnerverhandlungen, Plattformtechnologie, Multichannel-Vermarktung und operative Steuerung. Regelmäßige Endkundenbestellungen und die Gewinnung von Stammkunden etablierten das Angebot im laufenden Handel.

Zeitraum: 2019 – 2024
Geschäftsfeld & Standort: eCommerce-Marktplatz · Moers

Partner, Sortiment und Vertrieb auf einem Marktplatz.

PARTNER & SORTIMENT

Röstereien für das Handelsmodell gewinnen.

Eigenständige Ansprache und Verhandlung mit mittelständischen Kaffeeröstereien im gesamten Bundesgebiet. Aufbau eines Netzwerks mit über 30 aktiven Partnern und Entwicklung eines Sortiments mit mehr als 100 unterschiedlichen Röstungen. Zusammenführung der einzelnen Anbieter zu einem gemeinsamen digitalen Handelsangebot.

PLATTFORM & MULTICHANNEL

Die Infrastruktur für mehrere Verkaufskanäle schaffen.

Aufbau und Betrieb der eCommerce-Plattform mit eigenem Administrationsbereich für die beteiligten Röstereien. Technische Anbindung an Facebook und Instagram Shopping sowie Google Shopping. Ergänzung des Onlineshops um ein Röstereiverzeichnis mit integrierter Google-Maps-Karte und regionaler Suche.

VERMARKTUNG & STEUERUNG

Kundengewinnung anhand von Kennzahlen entwickeln.

Aufbau und Betrieb der Social-Media-Präsenzen sowie eigenständige Planung und Umsetzung von Facebook- und Instagram-Anzeigen, Google-Ads-Kampagnen und Google Shopping. Erhebung und Auswertung von Marketing- und Vertriebskennzahlen zur Beurteilung der Kundengewinnung und zur Weiterentwicklung der Wirtschaftlichkeit.

DAS MARKTPLATZMODELL

Vielfalt regionaler Röstereien digital zugänglich.

kaffee.gold bündelte das Angebot mittelständischer Kaffeeröstereien in einem gemeinsamen Onlineshop. Kunden konnten unterschiedliche Röstungen über eine zentrale Plattform entdecken und bestellen. Für die beteiligten Betriebe entstand ein zusätzlicher digitaler Vertriebsweg mit eigener Präsenz innerhalb des Marktplatzes.

Ein separater Administrationsbereich band die Röstereien in die Plattform ein. Das ergänzende Standortverzeichnis mit Google Maps ermöglichte Kunden außerdem, Röstereien in ihrer Nähe zu finden. Damit verband das Geschäftsmodell den bundesweiten Onlinehandel mit der Sichtbarkeit der regionalen Anbieter.

Von Sortimentsaufbau zu Bestellungen zu Stammkunden.

Nach der Domainregistrierung 2019 lag der Schwerpunkt zunächst auf dem Aufbau der Plattform und der Gewinnung geeigneter Röstereipartner. Im Jahr 2020 wurde das Sortiment auf mehr als 100 unterschiedliche Kaffeeröstungen ausgebaut.

2021 folgten gezielte Marketingkampagnen sowie die systematische Erhebung und Auswertung von Kennzahlen. Die Erkenntnisse aus Kundengewinnung und Kaufverhalten bildeten die Grundlage für den weiteren Betrieb 2022. Regelmäßige Endkundenbestellungen und die Gewinnung von Stammkunden kennzeichneten die weitere Geschäftsentwicklung.

2023 rückte die Optimierung der Profitabilität in den Mittelpunkt. Die Verantwortung für Partnerbeziehungen, Sortiment, Plattform, Inhalte, Kampagnen und laufenden Betrieb lag durchgängig in eigener Hand.

Die weitere Entwicklung an der Rentabilität ausrichten.

Ein verändertes Wettbewerbsumfeld und hohe Klickkosten in der Suchmaschinenwerbung beeinflussten die Wirtschaftlichkeit der weiteren Kundengewinnung. Eine Ausweitung des Geschäfts hätte vorausgesetzt, Akquisitionskosten über spätere Wiederkäufe zu refinanzieren und den Aufbau dieser Kundenbeziehungen entsprechend vorzufinanzieren. Unter den gegebenen Budget- und Marktbedingungen wurde entschieden, den operativen Handel 2024 zu pausieren.

Seit 2024 befindet sich kaffee.gold in Neubewertung. Die Website bleibt online, das Sortiment ist ausgeblendet und der Handelsbetrieb ruht. Die technische Plattform bleibt als Grundlage für eine mögliche Wiederaufnahme erhalten.

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