Martin Lüdke – Gute Aussichten – Finstere Zeiten

Martin Lüdke - „Gute Aussichten - Finstere Zeiten"
Martin Lüdke: „Gute Aussichten – Finstere Zeiten“

Der gesamte Titel des Buches lautet: „Gute Aussichten – Finstere Zeiten. Von 1949 bis heute: Deutsche Geschichte in deutschen Geschichten“ und ja, es ist wirklich „Deutsche Geschichte“ in „deutschen Geschichten“! Das war wirklich eine angenehme Überraschung, was Martin Lüdke in diesem Buch zusammengetragen hat, an Texten führender Deutscher Schriftsteller. Hatte das Buch eine gefühlte Ewigkeit bei mir stehen und habe es zum 27. April 2019 dann gelesen.

Schritt für Schritt wird der Leser, Jahrzehnt für Jahrzehnt der deutschen Geschichte nach WK2, bis in die 80er geführt. Das Buch ist erschienen 1989. Man bekommt einen Einblick aus verschiedenen Perspektiven in den Zeitgeist und den Alltag der jeweiligen Jahrzehnte, ob in Gedichten, ob in Kurzgeschichten und bin wirklich nur froh drum, dieses Buch gelesen zu haben.

Jamil Ahmad – DER WEG DES FALKEN

Jamil Ahmad - DER WEG DES FALKEN

Dieses Buch hatte ich zum Geburtstag 2013 geschenkt bekommen. Lag viele Jahre bei mir im Regal und zum 21. April 2019 dann auch gelesen. Die Pressestimmen zu diesem Werk von Jamil Ahmad waren seinerzeit schon durchweg positiv und nach der Lektüre war mir auch klar, warum dem so ist.

Die Geschichte spielt in der Region Pakistan, Afghanistan und Iran und der Leser erhält im Zuge der Lebensgeschichte des Protagonisten einen Einblick, in das gesellschaftliche Wertesystem eben dieser Region. Teilweise spannend, teilweise verstörend, teilweise rührend, in Summe bereichernd für das Verständnis dieses Kulturkreises. Ergänzend muss ich jedoch auch sagen, das es sicherlich auch sehr viele Lebensläufe in der Region gibt, die weniger so geprägt sind, wie die von „Tor Baz“, dessen Leben die Geschichte des Buches beschreibt, dennoch hat sich die Lektüre dieses Buches nur gelohnt!

Blaise Pascal – Gedanken

Blaise Pascal – Gedanken

Ein weiteres Buch aus meiner Liste „noch zu lesen“ – das Buch von Blaise Pascal, Gedanken. Mir 2017 gekauft und zugegebenermaßen, weiß ich auch garnicht mehr, wie ich überhaupt auf dieses Buch gekommen bin. Vielleicht eine der Empfehlungen von amazon? Zumindest lag es auch hier, hatte es dann zum 19. April 2019 gelesen und schwer in Worte zu fassen, wie mächtig doch dieses Buch ist.

Besonders beeindruckend auch, das es erstmals 1670 gedruckt wurde und nun 350 Jahre „alt“ ist, inhaltlich jedoch weiterhin mehr als aktuell, mit seinen Bewertungen zum gelebten Christentum. Nietzsche hat über Ihn wohl gesagt, er sei „der erste aller Christen“ und nach der Lektüre dieses Buches – eine nachvollziehbare Bewertung.

Dachte mir nur: „Gut, das ich es gelesen habe.“